key indigenous australian issues
| home | news lSchwere Ausschreitungen in Sydneyvon Aden Ridgeway - 16.02.2004 13:27 Presse: Rund 100 Jugendliche zündeten den Bahnhof der Vorstadt Redfern an und
zertrümmerten ein Auto. Mehrere hundert Polizisten setzten Wasserwerfer
gegen sie ein. Die Unruhen endeten nach neun Stunden am ontagmorgen. Vier
Jugendliche wurden festgenommen. Die meisten der verletzten Polizisten
erlitten Knochenbrüche. Bis zum Nachmittag wurden alle bis auf einen
wieder aus dem Krankenhaus entlassen. Über mögliche Verletzte unter den
Jugendlichen war zunächst nichts bekannt.
Ein Sprecher der Aborigine-Gemeinde, Lyle Munro, sagte, die Unruhen seien
nicht nur eine Reaktion auf Hickeys Tod, sondern Folge einer bereits seit Die verarmten australischen Ureinwohner leben in Redfern in einer slumartigen Siedlung, die nur als «The Block» bekannt ist. Sie wurde in den 70er Jahren von der Regierung eingerichtet, um die hohe Obdachlosigkeit unter den Aborigines zu bekämpfen. Heute ist die Gegend als Umschlagszentrum für Drogen berüchtigt. Von den rund 20 Millionen Einwohnern Australiens sind etwa 400.000 Aborigines. (yahoo_news) Unruhen werfen Schlaglicht auf die Rassenprobleme Australiens Ein junger Aborigine stirbt. Seine Eltern und Freunde machen die Polizei
verantwortlich. Kurz danach fliegen Brandsätze und Steine, ein Auto und
der Stadtteilbahnhof gehen in Flammen auf. Die meisten Australier Schauplatz der neunstündigen Straßenschlacht war das Elendsviertel «The Block» im Stadtteil Redfern, eine Ansammlung heruntergekommener Häuser. Ob der 17-Jährige tatsächlich von der Polizei verfolgt wurde, als er vom Fahrrad und in einen Zaun stürzte, wie dies Freunde erklärten, ist fast nebensächlich. Führende Vertreter der Aborigines, der australischen Ureinwohner, weisen darauf hin, dass die Gründe für die Unruhen weit tiefer liegen. «Die Leute sollten sich nichts vormachen; das ist Australien», sagt Senator Aden Ridgeway, der einzige Aborigine im australischen Bundesparlament. «Die Unruhen in der vergangenen Nacht sind ein extremes Beispiel dafür, wie weit die Entfremdung bei einigen jungen Aborigines geht.»
Heute leben etwa 400.000 Aborigines in einer Gesellschaft von rund 20
Millionen Menschen. Nach Angaben des Statistischen Amtes liegt die
Lebenserwartung der Aborigine-Männer bei nur 56 Jahren, 21 Jahre unter dem Auch sind Auseinandersetzungen zwischen der Polizei und Aborigines gar
nicht so selten. Nur finden sie meist abseits der Zentren in kleineren
Orten statt, in denen die Medien praktisch nicht präsent sind. So gab es Source: indymedia (Germany)
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its one year on from the Australian Governments controversial intervention into NT Indigenous communities
action Roll back, listen to Indigenous community voices speaking about the intervention |
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