german news and media releases 2007 - 1997 - : index
Ertrunken in Tasmanien
12 October, 2004 - Frankfurter Rundschau -Geschichten aus einem unbekannten Australien: Richard Flanagan betreibt eine ganz eigene Historiographie.
Philip, der Feinfühlige
24 July 2004 - Stern (Germany) - Der Gatte von Königin Elisabeth II. ist nicht gerade für seine Ausführungen auf höchstem diplomatischen Niveau bekannt. Neuester Fauxpas: Prinz Philip bezeichnete eine Rollstuhlfahrerin als Sicherheitsrisiko.
Auge in Auge mit fast acht Meter langen Krokodilen
21 April 2004 - Hamburger Abendblatt - Gerade sind wir in Darwin, der Hauptstadt des Northern Territorys in Australien angekommen. Diese Provinz gehört zu den am dünnsten besiedelten Gebieten der Erde. Einzelne Rinderfarmen sind größer als die Schweiz. Auf der einzigen Verbindungsstraße zwischen den wenigen Ortschaften fährt man oft stundenlang, ohne einem Fahrzeug zu begegnen. Jetzt zur Regenzeit ist es an der Küste überall grün, im Landesinneren dominieren roter Sand und Steinwüste.
Wellenbrecher
25 March 2004 - Frankfurter Rundschau (Germany) - Oper, Tanz und Aborigenes-Kunst: Das Festival im australischen Adelaide brachte Inszenierungen aus aller Welt ins Städtchen.
Australien: Wut und Verzweiflung in Redfern
28 February 2004 - Neues Deutschland (Germany) - Thomas TJ Hickey wurde am Dienstag dieser Woche in seiner Heimatstadt Walgett im australischen Outback zu Grabe getragen. Der 17-Jährige war zehn Tage zuvor in Sydneys Aborigine-Stadtteil Redfern zu Tode gekommen. Hickeys Familie und die Aborigines in Redfern sind überzeugt, dass der Junge von der Polizei in den Tod getrieben wurde. Auf der Flucht vor der Polizei sei TJ Hickey von seinem roten Mountainbike in einen Zaun gestürzt und von den eisernen Spitzen aufgespießt worden. Wenige Stunden später starb er in einem Krankenhaus in Sydney an den Folgen seiner Verletzungen.
Riot in the Block
25 February 2004 - Jungle World (Germany) - Kindermörder« und »Killer« – die Sprechchöre der rund hundert Jugendlichen und Erwachsenen brachten die Stimmung innerhalb der Aborigine-Community von Redfern über die örtliche Polizei auf den Punkt. Am vorletzten Sonntag lieferte sich die wütende Menge in dem Innenstadtviertel Sydneys eine Straßenschlacht mit der Polizei, die die Lage in der australischen Metropole erst nach neun Stunden wieder unter Kontrolle bekam.
Brennpunkt Redfern: Australien: Die Straßenschlachten in Sydney sind beendet, die Probleme bleiben
19 February 2004 - Junge Welt (Germany) - Das Verhältnis zwischen der weißen Mehrheit und Australiens Ureinwohnern, den Aborigines, ist nach wie vor gespannt. Auch sechs Jahre nach der öffentlichen Entschuldigung von Regierung und Parlament für die Gewaltakte und Diskrimierungen der Vergangenheit warten die Angehörigen der Minderheit noch immer auf Gerechtigkeit und eine Behandlung als »normale Staatsbürger«.
Schwere Ausschreitungen in Sydney
16 February 2004 -indymedia (Germany) - Bei heftigen Straßenkämpfen nach dem Tod eines 17-jährigen Aborigine in einer Vorstadt von Sydney sind 40 Polizisten verletzt worden. Aufgebrachte Jugendliche setzten in der Nacht zum Montag einen Vorstadtbahnhof in Brand, schlugen Fensterscheiben ein und bewarfen Polizisten mit Steinen und Brandsätzen. Auslöser war der Tod des 17-jährigen Thomas Hickey, der am Sonntag beim Sturz von seinem Fahrrad ums Leben kam. Seine Mutter erklärte, der Junge sei von Polizisten verfolgt worden. Die Polizei wies dies zurück.

Die Ausgestoßenen Australiens
16 Februar, 2004 - Stern (Germany) - Dabei ist ironischerweise die Kultur der Aborigines eine Multi-Millionen-Dollar-Industrie in Australien. Die Touristen kaufen tausende Bumerangs aus billiger Massenproduktion und traditionelle Malereien. Viele Läden sind nur ein paar Kilometer vom Schauplatz der Unruhen entfernt. Das meiste Geld aus dem Geschäft mit der Kultur der Aborigines geht in Unternehmen, mit denen sie nichts zu tun haben.

Lust auf Laster
12 February 2004 - Die Zeit (Germany) - Wo die Luft flirrt, die Pferde wild und die Männer Kumpels sind: Unterwegs mit zwei Truckern von Perth an die Spitze Westaustraliens.
Vom Bonbonladen Hollywood ins Outback Australiens: Phillip Noyce: Long Walk Home (Australien 2002)
7 July 2003- Jump Cut (Germany) - Ein Problem politischer Filme ist die mangelnde Akzeptanz durch ein breites Publikum. Die Klage über die Dominanz des Mainstream gehört zum Repertoire derjenigen, die sich im Gegenstrom des unabhängigen Kinos wohl fühlen. Auch in Australien übernimmt Hollywood die Vorherrschaft: Im Jahre 2002 starteten 258 Filme, darunter 22 einheimische Produktionen.
Long walk home
4 May 2003 - Kulturweltspiegel (Germany) - Die geraubte Generation und wie aus einem der dunkelsten Kapitel der australischen Geschichte ein Filmepos wurde

Einblicke in die traditionelle Kultur der Aborigines
8 August 2002 - Stuttgarter Zeitung - Auch die moderne Kunst Zentralaustraliens zeugt noch von dieser engen Verbundenheit zum Land und seinen Überlieferungen.

Stimmen aus der Tiefe des Raumes
28 July 2002 - Neue Zürcher Zeitung AG - Warum Peter Bichsel im australischen Busch eher einen Jean-Paul-Leser gefunden hätte als in Berlin - und eine vitalere Literatur auch. Eine Reise durch den literarischen Outback. Von Pia Horlacher

Tracey Moffatt
28 February 2002 - Sammlung Essl (Austria) - Tracey Moffat wird 1960 als Halbaborigine in Brisbane geboren und aufgrund der Assimilationspolitik Australiens ihren Eltern entrissen. Noch als Baby wird sie von einer weissen Arbeiterfamilie adoptiert und wächst mit der Bilderwelt des Fernsehens in einer Arbeitersiedlung auf. 1982 schliesst sie ihre Ausbildung am Queensland College of Art (Brisbane) in Visueller Kommunikation ab und avanciert bald als Fotokünstlerin und Filmemacherin zur derzeit bekanntesten Repräsentantin der Avantgarde Australiens.
Vom Holocaust zu den Aborigines
8 April 2001 -F.A.Z.Net - Was bedeutet die Analogie von Jüdischem Museum und Aboriginal Gallery? Wird hier insinuiert, wie der Architekt Howard Raggatt meint, dass die Geschichte der Juden in Berlin mit der Geschichte der Aborigines gleichgesetzt werden könne - schließlich seien ja auch die Aborigines Opfer gewesen, Opfer schlimmster kolonialer Unterdrückung.
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